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Oboe da caccia-Rohre


Die Oboe da caccia, übersetzt Jagdoboe oder früher auch Waldhautbois genannt, wurde in Leipzig um 1722 von J.H.Eichentopf entwickelt und nachweislich 1723 in der Bachkantate Ihr Menschen rühmet Gottes Liebe BWV 167 eingesetzt. Sie ist zweiteilig, gebogen, zweiklappig, hat einen trompetenartigen Becher und der mittlere Teil ist mit Leder überzogen. Weiterhin hat der gebogene lederüberzogene Teil einen achteckigen Querschnitt. Der Kopf und der Übergang zum Messingbecher sind gedrechselt.

Entweder ist das Mundstück fagottartig, also ohne Hülse oder analog zur Barockoboe mit Hülse. Beide Varianten werden auf einem ungefähr 10 cm langen Stecker befestigt.




Pflege:

Am leichtesten lässt sich die Oboe da caccia mit einem Durchziehwischer mit Rückzugschnur trockenwischen, die gewachste Zapfenschnur muß je nach Quellzustand des Holzes auf oder abgewickelt werden.